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- Zusammenfassung der Umfrage „Deutschland in den Augen der Litauer“
Am 6. Juni 2025 wurden im Rahmen einer Pressekonferenz die Ergebnisse der Umfrage „Deutschland in den Augen der Litauer“ vorgestellt. Die Umfrage wurde im April 2025 von dem Meinungsforschungsinstitut „Baltijos tyrimai“ im Auftrag der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Vilnius durchgeführt. Befragt wurden über 1.070 Personen ab 15 Jahren aus Städten, Kleinstädten und ländlichen Regionen in ganz Litauen. Die statistische Fehlermarge beträgt bis zu 3 Prozent. Laut Rasa Ališauskienė, der Leiterin von „Baltijos tyrimai“, handelt es sich um die umfassendste Umfrage in Litauen über ein anderes Land. Die Ergebnisse seien erfreulich: Die Litauer interessieren sich stark für die Zusammenarbeit zwischen Litauen und Deutschland, viele verfügen über persönliche Kontakte, und es besteht ein ausgeprägter Wunsch, die bilateralen Beziehungen weiterzuentwickeln. In Litauen sind zahlreiche deutsche Organisationen und Unternehmen aktiv. Positives Deutschlandbild Insgesamt 79 Prozent der Befragten haben eine positive Meinung über Deutschland (22 Prozent sehr positiv, 57 Prozent eher positiv). Besonders positiv ist das Bild bei den jüngeren Befragten im Alter von 15 bis 28 Jahren. Zu den häufig genannten positiven Eigenschaften der Deutschen zählen: Ordnung, saubere Städte, Genauigkeit, Fleiß, Regelbewusstsein, Verantwortungsbewusstsein sowie hochwertige Produkte. Negative Eigenschaften wurden nur von rund 8 Prozent der Befragten genannt. Dazu gehören: übermäßige Förmlichkeit, Verschlossenheit, Arroganz oder Gleichgültigkeit. Fast die Hälfte der Befragten sieht jedoch überhaupt keine negativen Eigenschaften bei den Deutschen. Wunsch nach stärkerer Zusammenarbeit 43 Prozent der Litauer wünschen sich eine intensivere Zusammenarbeit mit Deutschland, 41 Prozent halten das bestehende Niveau für ausreichend. Als wichtigste Kooperationsfelder wurden genannt: Wirtschaft und Handel, Sicherheit und Verteidigung, Außenpolitik, Bildung und Wissenschaft. Litauen kann seinerseits Deutschland etwas bieten – insbesondere in den Bereichen Handel, Tourismus, Russland-Expertise, Technologie und Innovation. Deutschlands Rolle in Europa Für 79 Prozent der Befragten ist die deutsche Wirtschaft für Litauen von großer Bedeutung. In Bezug auf die Rolle Deutschlands in der EU wird vor allem dessen wirtschaftliche Stärke hervorgehoben. Weitere zentrale Aspekte: Deutschland als verlässlicher Partner für kleinere Staaten in Sicherheitsfragen sowie als Vertreter einer werteorientierten Politik. Hohe Zustimmung zur deutschen Brigade in Litauen 77 Prozent der Befragten wissen von der Stationierung der deutschen Brigade in Litauen, und 72 Prozent sehen sie positiv – besonders junge und gebildete Menschen. Der Hauptgrund für diese Unterstützung ist die erhoffte Sicherheitsgarantie und Abschreckung gegenüber Russland. Persönliche Kontakte und Sprachbarrieren 41 Prozent der Befragten waren bereits in Deutschland – am häufigsten Personen zwischen 30 und 60 Jahren. 44 Prozent waren 2–5 Mal dort, 40 Prozent einmal, 6 Prozent reisen jährlich nach Deutschland. Die Deutschkenntnisse in Litauen sind jedoch nach wie vor gering. Nur 6 Prozent sprechen gut Deutsch, 70 Prozent sprechen die Sprache gar nicht. Immerhin 24 Prozent der Befragten – vor allem junge Menschen oder solche mit deutschen Kontakten – möchten Deutsch lernen. Hauptgründe: Arbeitsmöglichkeiten in Deutschland, deutsche Unternehmen in Litauen, Studienmöglichkeiten in Deutschland. Stimmen aus der Pressekonferenz Dr. Cornelius Zimmermann , Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Litauen, betonte, dass die Umfrage sehr aufschlussreich sei und die Arbeit der Botschaft künftig prägen werde. Deutschland werde in Litauen als stark, modern und verlässlich wahrgenommen – als ein Partner, dem man vertrauen kann. Die deutsche Sprache spiele eine zentrale Rolle; es sei wichtig, gemeinsam mit litauischen Partnern neue Impulse für das Deutschlernen zu setzen. Auch wolle man die litauische Seite aktiv in die Pflege der bilateralen Beziehungen einbinden – insbesondere durch die Förderung von Deutschlehrkräften und motivierten Schülern. Oberstleutnant Andre Hastenrath , stellvertretender Kommandeur der deutschen Brigade, zeigte sich erfreut über das positive Bild der Deutschen und sah darin viele seiner eigenen Werte wie Ordnung und Disziplin widergespiegelt. Er lobte die enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Litauen. Audronė Gurinskienė , Leiterin des litauischen Büros der AHK, verwies darauf, dass in Litauen rund 1.000 deutsche Unternehmen aktiv seien, die über 25.000 Arbeitsplätze geschaffen hätten. Die Direktinvestitionen aus Deutschland belaufen sich auf rund sechs Milliarden Euro. Deutsche Sprachkenntnisse seien in der litauischen Wirtschaft sehr gefragt, allerdings herrsche hier ein großer Mangel. Deshalb müsse das Deutschlernen intensiv gefördert werden. Nijolia Buinovskaja , stellvertretende Leiterin des Goethe-Instituts in Vilnius, dankte für die Umfrage und verwies auf eine positive Entwicklung: In diesem Jahr haben sich 34 Prozent der litauischen Sechstklässler für Deutsch als zweite Fremdsprache entschieden (im Vorjahr: 16 Prozent). Dennoch bleibe die Unterrichtsintensität zu gering, sodass viele Schüler keine ausreichenden Sprachkenntnisse erwerben. Die litauische Bildungspolitik stehe hier vor Reformbedarf. Fazit: Die Umfrage „Deutschland mit den Augen der Litauer“ zeigt: Das Bild Deutschlands in Litauen ist außerordentlich positiv. Die Menschen wünschen sich eine noch engere Zusammenarbeit, besonders in sicherheits-, wirtschafts- und bildungspolitischen Bereichen. Die Deutschkenntnisse bleiben ein Schwachpunkt, bieten aber gleichzeitig enormes Potenzial – sowohl für die Gesellschaft als auch für die bilateralen Beziehungen.
- Spiegel im Spiegel. Estnische und deutsche Kunst in Dresden und Tallinn
By Gleb Konkin-von Serebrowski Am 7. Mai wurde die Ausstellung „Spiegel im Spiegel“ feierlich eröffnet – ein bedeutendes Ereignis für Dresden und Tallinn gleichermaßen. Es handelt sich nicht nur um das erste Kooperationsprojekt der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) und des Estnischen Kunstmuseums in Tallinn (KUMU), sondern auch, wie Generaldirektor der SKD Bernd Ebert betonte, um die größte Ausstellung deutscher Kunst in Estland – sowie die umfangreichste Präsentation estnischer Kunst in Deutschland. Die Anreise des estnischen Staatspräsidenten Alar Karis in Begleitung einer großen Delegation unterstrich die herausragende Bedeutung dieser kulturellen Zusammenarbeit. Auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer war anwesend - ein starkes Zeichen für die guten und freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern und die Wichtigkeit gemeinsamer Kulturprojekte. Marion Ackermann, Generaldirektorin der SKD, engagiert sich seit Jahren intensiv für die Regionen Ost- und Mitteleuropa. Merit Kopli, Kulturattachée Estlands und stellvertretende Vorsitzende des Deutsch-Baltischen Kulturwerks, und Dr. Kadi Polli, Kuratorin der Ausstellung und Leiterin des KUMU, verfolgen das gemeinsame Ziel, Vertrauen zu schaffen und Partnerschaften durch Kunst zu stärken. Die Ausstellung „Spiegel im Spiegel“ bietet in diesem Kontext ein eindrucksvolles Bildungsangebot: Sie ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Geschichte Estlands, den Auswirkungen kolonialer Machtstrukturen, sowie mit Thematiken wie gemeinsame Vergangenheit, Expressionismus, „Dekadenz“ und Fin de Siècle, Nachkriegsgesellschaft und Neue Sachlichkeit sowie kulturelle Identität, in Begleitung moderner und zeitgenössischer Kunstpositionen. Über nahezu 700 Jahre erstrecken sich die kulturellen Verflechtungen zwischen Estland und dem deutschen Raum – von der Hansezeit über die deutsch-baltische Adelsgesellschaft bis hin zur sowjetischen Kulturpolitik und Überwachung. Dies betrifft unter anderem auch unterschwellige Kommunikationsformen – das „versteckte Sprechen“ durch Symbole, wie es auch in der Deutschen Demokratischen Republik bekannt war. Auch historische, klischeehafte Bildmotive, wie „drei baltische Schwestern” unter Aufsicht des deutschen Gutsherrn, werden kritisch hinterfragt. Diese historischen Dimensionen greift die Ausstellung auf und schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Werke zeigen wechselseitige künstlerische Einflüsse und spiegeln die komplexe Beziehung beider Länder wider. Zentraler Bestandteil der Ausstellung ist die Gegenüberstellung von originalen Notenblättern von Arvo Pärt – ein Werk dessen verleiht der Ausstellung ihren Titel – mit den Bildwelten von Gerhard Richter ; Der "Birkenau-Zyklus" Richters ist Pärt gewidmet. Anwesend bei der Eröffnung war auch Pärts Sohn, dessen Vater dieses Jahr seinen 90. Geburtstag feiert. Marion Ackermann betonte, dass sie bei einem Besuch in Estland vor einigen Jahren erkannte, dass das Projekt deutlich größer werden würde, als ursprünglich geplant. Erwähnt wurde auch der historische Kontext Livlands – das Gebiet des heutigen Estlands und Lettlands – und die große Bedeutung dessen für die Kultur der Deutsch-Balten. Unter dem Motto Ackermanns „Alle Macht der Imagination“ zählt auch Spiegel im Spiegel nun zu einem Leuchtturmprojekt europäischer Kulturkooperation. Im Herbst dieses Jahres wird die zweite Version der Ausstellung in Tallinn eröffnet. Während in Dresden der Fokus stärker auf estnischer Kunst liegt, wird in Estland der Blick vermehrt auf deutsche Kunst gerichtet sein – ein künstlerischer Dialog auf Augenhöhe. Zur Ausstellung: https://lipsiusbau.skd.museum/ausstellungen/spiegel-im-spiegel-estnische-und-deutsche-kunst-von-lucas-cranach-bis-arvo-paert/
- The DBJW at the CBSS Youth Ministerial in Tallinn
By Tom Teske On the occasion of its annual youth conference “Youth Ministerial”, the Council of the Baltic Sea States (CBSS) brought together more than 20 youth representatives from the Baltic Sea region through its youth organization “Baltic Sea Youth” in Tallinn from May 4th May 7th. This year, the “Youth Ministerial” took place in Tallinn, as Estonia holds the chairmanship of the Council of the Baltic Sea States in 2025, and I, Tom Teske, was able to take part in this exciting event as a representative of the DBJW. The CBSS is an intergovernmental forum for political cooperation in the Baltic Sea Region (BSR), to which eleven littoral states and the EU belong. It promotes stability, sustainable development, security and civil society dialog, particularly in the areas of environment, youth, democracy and crisis prevention. The CBSS primarily serves as a platform for coordinating regional initiatives and strengthening cohesion between the Nordic and Baltic states and the EU. The most important forum of the CBSS is the annual meeting of the foreign ministers of the member states in the country holding the chairmanship of the CBSS. The most important priorities for regional cooperation are discussed there and formulated in a declaration. This year's declaration is entitled the “Vihula Declaration”, named after the estate in Lahemaa National Park where the ministers met from May 15th to May 16th , and this year has a strong focus on security policy. In the “Vihula Declaration”, the member states of the Council of the Baltic Sea States emphasize the growing importance of the Baltic Sea in terms of security policy, call for increased protection of maritime and critical underwater infrastructure in the face of hybrid threats such as sabotage and the Russian shadow fleet and at the same time emphasize the central role of youth as active shapers of a secure, democratic and resilient Europe. In preparation for the meeting of foreign ministers and in order to bring the perspectives and interests of young people in the Baltic Sea region into the dialog, we, as youth representatives at the “Youth Ministerial” in Tallinn, developed a position paper in panel discussions, workshops and discussion rounds, including with members of the Estonian Parliament, Estonian Minister of Education Kristina Kallas and other relevant stakeholders. Our final position paper contains an integrated concept for more digital participation and democratic resilience in the Baltic Sea region. A core idea is the introduction of a transparent, mobile feedback portal through which young people can submit policy proposals and have their processing steps directly tracked by decision-makers, flanked by Youth Advisory Councils in ministries, municipalities and EU institutions in order to systematically involve youth representatives in every step of the legislative process and thus anchor participatory structures. In addition, we are planning to set up a best-practice exchange network with Erasmus+, the European Solidarity Corps and national youth agencies so that successful digital participation tools can be adapted and further developed across countries in the Baltic Sea region. At the same time, we propose establishing mandatory monthly civic education programs in schools and youth facilities. In partnership with experienced youth associations and NGOs, such as the Scouts for survival skills or the IMCC for first aid, these should teach key democratic and crisis skills, supported by a regional archive of informal learning initiatives for the continuous exchange of experiences. To counter online radicalization, we envisage mandatory workshops for parents and guardians, regular training for teachers on social media and psychological drivers of extremism, and specialized courses for digital literacy experts. In the area of education and technology, we recommend a regional AI module that respects linguistic diversity and promotes critical thinking in line with Estonia's “AI Leap 2025”. In the event of a crisis, a Baltic Crisis Communication App with an AI chatbot should provide real-time information and correction of false reports, supplemented by standardized push alerts on all smartphones of the coastal states as well as large-scale crisis simulations with CBSS units and civil society partners. Finally, we want to firmly integrate the Baltic Sea Region Youth Forum into all CBSS bodies and projects such as Secure Kids, PEX-BSR and BSR Cultural Pearls in order to anchor youth as an equal partner at all political levels. We were also able to benefit from the work of the Youth Ambassadors in the various clusters of the DBJW Baltic-German Conference in Vilnius in fall 2024 in the development of our position paper. In particular, the policy paper of Cluster C on “AI and Disinformation” provided a lot of valuable food for thought for our work on the position paper of the “Youth Ministerial”. Between the sessions, I specifically sought contact with the representatives from the Baltic states and Germany and informed them about the great opportunities and events that we as DBJW offer for young people in the region. I encountered a lot of openness and interest in the work of the DBJW. I am confident that some of the participants will find their own way to the DBJW in the future as a result of this event. In addition to the intensive content-related work, we also had time to experience the city of Tallinn and its history together, thanks to the excellent and well-balanced event organization by the Estonian National Youth Council. During a guided tour of the “Kiek in de Kök” museum, we were able to explore the historic city walls and learned, among other things, that according to an Estonian legend, the Danish flag originally fell from the sky in Tallinn. Particularly impressive was the walk through the extensive tunnel system under the slope at Freedom Square, which in recent history served as a refuge for people seeking protection as well as rare spider species. Finally, in the Fotografiska Tallinn photo museum, we gained impressive insights into the Estonian sporting world during the Soviet occupation - documented through the lens of the renowned Estonian photographer and journalist Lembit Peegel. I look back on the “Youth Ministerial” with great gratitude: for all the new knowledge about youth participation and democracy promotion in the Baltic Sea region, for the committed and inspiring participants and for the many ideas, perspectives and contacts that I was able to take away from Tallinn. This experience has strengthened my desire to continue my active involvement in international youth structures, especially where young voices can be directly involved in political processes.
- Die Deutsch-Baltische Zukunftsstiftung beim Fest der deutschen Sprache in Kelmė
Am 16. Mai 2025 wurde in Kelmė zum 22. Mal das Fest der deutschen Sprache gefeiert – eine traditionsreiche und zugleich zukunftsgerichtete Veranstaltung, die einmal mehr zeigte, wie lebendig das Interesse an der deutschen Sprache in Litauen ist. Unter den Ehrengästen waren Vertreterinnen und Vertreter aus Bildung, Politik und Kultur: Anna Maria Strauß, die Leiterin des Goethe-Instituts Vilnius, Wolfgang Gährte, Leiter der Stiftung „Zukunft – für die Jugend“, Vertreter*innen des Lehrstuhls für Germanistik an der Universität Vilnius, Mitglieder der Stadtverwaltung und des Gemeinderats von Kelmė sowie die Deutsch-Baltische Zukunftsstiftung (DBJW), die durch das litauische Büro und ihren Leiter Daumantas Katinas repräsentiert wurde. In seinem Grußwort hob Daumantas Katinas die Bedeutung der deutschen Sprache als Brücke zwischen Kulturen hervor und würdigte die zahlreichen Partnerschaften und Projekte, die das DBJW gemeinsam mit Schulen und Jugendlichen in Litauen initiiert und unterstützt hat. Das Fest bot ein vielfältiges Programm: Schülerinnen und Schüler aus dem Bezirk Kelmė präsentierten auf Deutsch ihre Erlebnisse und Interessen – von Umweltengagement über Freiwilligenarbeit bis hin zu Reiseberichten über Deutschland. Musikalische Darbietungen verliehen der Veranstaltung einen feierlichen Rahmen. Ein besonderer Moment war die Auszeichnung der erfolgreichsten Schulen und Deutschlernenden der Region. Mit dem renommierten Antanas-Račas-Preis, einer Reise nach Deutschland, wurden die engagiertesten Achtklässler belohnt. Auch die positiven Ergebnisse internationaler Sprachprüfungen fanden verdiente Anerkennung. Die Deutsch-Baltische Zukunftsstiftung bedankt sich herzlich für die Einladung zu diesem inspirierenden Fest und würdigt das außergewöhnliche Engagement aller Beteiligten – besonders der Jugendlichen, Lehrkräfte und Organisator*innen. Das DBJW sieht in solchen Veranstaltungen nicht nur eine Feier der Sprache, sondern auch eine Investition in gemeinsame europäische Zukunftsperspektiven. Fotos der Stadtverwaltung und des Gemeinderats von Kelmė:
- Estonian and Baltic German Literary Relations in Focus - Spring Seminar “Estonian–Baltic German Literary Crossroads”
On 15 May 2025, the DBJW Estonian country office and the Department of Germanic Studies at the University of Tartu co-hosted the spring seminar “Estonian–Baltic German Literary Crossroads.” The event marked the 500th anniversary of the Estonian Book and brought together literary scholars, translators, students, and cultural enthusiasts to explore the rich and complex history of Estonian–Baltic German literary connections. The seminar began with an opening address and continued with a series of engaging and thematically connected presentations. One talk focused on the University of Tartu Library’s role as a cultural bridge, highlighting its importance in fostering dialogue between Estonian and Baltic German intellectual traditions. Another explored the challenges and decisions involved in translating Wilhelm von Kügelgen’s Youth Memoirs of an Old Man into Estonian, shedding light on the linguistic and cultural aspects of translation. Other presentations reflected on research experiences at the Herder Institute in Marburg, offering insights into international academic cooperation and different scholarly environments. A detailed overview of the Herder Institute’s Baltic German collections gave participants rare access to unique archival materials and a better understanding of how Baltic German heritage is studied and preserved today. The seminar ended with a hands-on workshop on Baltic German literature in translation, led by Professor Reet Bender. Participants worked with selected texts, analyzing translation choices and exploring how language and culture influence meaning. A roundtable discussion followed, where participants shared personal insights, translation experiences, and thoughts on how literature can open new perspectives on another culture’s worldview. The discussion highlighted the value of practical engagement in deepening understanding beyond theory. Overall, the seminar served as a meaningful space for sharing knowledge, encouraging intercultural dialogue, and combining academic research with practical experience. It brought the historical ties between Estonian and Baltic German literature to life and contributed to stronger connections and mutual understanding.
- Im April unterwegs: Das DBJW besucht drei Schulen in Litauen
Im April 2025 war das Litauische Landesbüro der Deutsch-Baltischen Zukunftsstiftung (DBJW) wieder auf Tour! Im Rahmen der gemeinsamen Initiative mit der Universität Vilnius – „Deutsch verbindet: Von der Schule in die Welt“ – standen drei Gymnasien auf dem Programm. Los ging es am 3. April mit einem Besuch im Waldorfgymnasium Vilnius. Weiter ging es am 17. April ins Gymnasium des Hl. Christophorus, ebenfalls in Vilnius, und am 18. April führte der Weg nach Pajūris, ans Stanislovo-Biržiškio-Gymnasium im Westen Litauens. Neben spannenden Infos über das DBJW und seine Jugendprojekte bekamen die Schülerinnen und Schüler auch einen Überblick über aktuelle Angebote wie Kongresse, Konferenzen und Austauschmöglichkeiten. Die Mitarbeitenden des litauischen DBJW-Landesbüros erzählten außerdem, welche Karrierechancen Deutschkenntnisse heute bieten – ob im Studium, im Job oder für internationale Erfahrungen. Ein Highlight war der Vortrag von Laurita Markevičiūtė-Zakarevičė , Expertin für diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen zwischen Litauen und Deutschland. Sie nahm die Teilnehmenden mit auf eine Reise durch die Geschichte der bilateralen Beziehungen und zeigte, wie eng Litauen und Deutschland wirtschaftlich vernetzt sind – mit spannenden Fakten über deutsche Firmen in Litauen, den Export- und Importzahlen und Deutschlands Rolle als größter Investor. Zum Abschluss jeder Veranstaltung gab es eine Fragerunde – mit regem Austausch über aktuelle Themen, Zukunftspläne und die Rolle von Sprachen in einer globalen Welt. Ein herzliches Dankeschön geht an die engagierten Lehrerinnen Julija Baltrūnaitė (Waldorfgymnasium Vilnius), Eglė Adomaitienė (Gymnasium des Hl. Christophorus) und Kristina Katauskaitė (Stanislovo-Biržiškio-Gymnasium Pajūris) – für die tolle Zusammenarbeit, die Einblicke ins Schulleben und die offene Atmosphäre an allen drei Schulen. Wir freuen uns schon auf die nächsten Begegnungen – denn: Deutsch verbindet.
- Parliamentary Hearing in Berlin (Cluster C: AI and Disinformation)
For the first time in DBJW history, Youth Ambassadors from Clusters A, B, C, and D had the opportunity to present their policy papers directly to Members of Parliament in the national parliaments of their targeted countries following the annual German-Baltic Conference , held in Vilnius in October 2024. On November 7th, 2024 , Cluster C, which focused on AI and Disinformation , shared its recommendations at the German Parliament in Berlin . In this blog post, Young Journalist, Gleb Konkin-von Serebrowski , reflects on the first of the four parliamentary hearings. Date: 07.11.2024 Location: Berlin, German Parliament As a young journalist, I was originally assigned to the Cluster C group, whose task was to present a paper on AI and disinformation to the German parliament. As a journalist, my role was to satellite the international youth group and their work, which focused on the issue of AI involvement in disinformation, to produce a paper and document to be presented to the German parliament. The morning in Berlin was cold, with a grey sky over the city. I arrived early and had a coffee in a workers' bakery near the government district. When my group arrived, we all went into the government building. After 15 minutes of strict control at the entrance, we reached our conference room. The presence of the German anti-European AFD party was a little disconcerting - since they are now a present power in Germany and are represented in parliament, everyone is forced to deal with them in one way or another. While sitting in the room, the group had the opportunity to present their issue to some members of the German parliament. And to quote Thomas von Lüpke, the chairman of the German-Baltic Future Foundation, "the last 24 hours have been quite historic. Trump has been re-elected. Probably with a majority in both houses of Congress. We have to expect shaking developments. The US remains our most important ally outside Europe". He adds: "Lindner is fired. Elections in Germany are likely to be held six months earlier than previously planned. Let us try to make our meetings tomorrow happen anyway. It is very unlikely that they will uninvite us just eight hours before the meeting. So you can visit the Bundestag at a historic moment". And indeed it was. The cold, grey November day was a fitting backdrop for the day. The day after the widely announced crisis that the German government was facing, it was quite a surprise. Of course, most of the parliamentarians were busy with current events, but the German-Baltic Future Foundation group was granted the presence and time of the German Bundestag. In the evening, the Estonian Embassy in Berlin hosted an evening dedicated to the 35th anniversary of the Baltic Way (Lithuanian: Baltijos kelias; Latvian: Baltijas ceļš; Estonian: Balti kett) or Baltic Chain (or "Chain of Freedom"), a peaceful political demonstration that took place on 23 August 1989. Approximately two million people joined hands to form a human chain stretching 690 kilometres across the three Baltic states of Estonia, Latvia and Lithuania, which were occupied and annexed by the USSR at the time. During the discussions and talks about these events, several important points were raised - such as the fact that the Baltic Way took place 2(!) months before the fall of the Berlin Wall, and that the emotional support of the wave of protest in the Baltic States, as well as in Hungary, was crucial at the time. from left to right: Marika Linntam, Estonian Ambassador; Thomas v. Lüpke, Chairman DBJW; Alda Vanaga, Latvian Ambassador; Gleb Konkin-v. Serebrowski, Coordinating Brand Ambassador DBJW; Giedrius Puodžiūnas, Lithuanian Ambassador
- DBJW-Besuch an der Waldorfschule in Vilnius
Am 3. April 2025 setzte das litauische DBJW-Landesbüro seine Initiative „Deutsch verbindet: Von der Schule in die Welt“ fort und besuchte die Waldorfschule in Vilnius. Die Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe machten sich mit den Aktivitäten und Jugendprojekten der Deutsch-Baltischen Zukunftsstiftung vertraut und erhielten Informationen zu laufenden Projekten, Kongressen und Konferenzen. Zudem erzählte der Leiter des litauischen Landesbüros, Daumantas Katinas, den Schülern von den Karriereperspektiven, die mit der deutschen Sprache verbunden sind. Im zweiten Teil des Programms berichtete die Expertin für diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen zwischen Deutschland und Litauen, Laurita Markevičiūtė-Zakarevičė, über die Anfänge der deutsch-litauischen diplomatischen Beziehungen und die enge wirtschaftliche Zusammenarbeit der beiden Länder. Die Teilnehmenden erfuhren von den zahlreichen deutschen Unternehmen in Litauen, dem litauischen Export nach Deutschland sowie dem Import aus Deutschland und darüber, dass Deutschland der größte Investor in Litauen ist. Am Ende der Veranstaltung stellte die Referentin die litauischen Unternehmen vor, die in Deutschland sehr beliebt sind. Nach dem inhaltlichen Teil hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, den Referenten Fragen zu stellen und mit ihnen über aktuelle Themen zu diskutieren. Wir danken der Deutschlehrerin der Waldorfschule, Frau Julija Baltrūnaitė, herzlich für die freundliche Einladung und freuen uns auf weitere Besuche in anderen Schulen Litauens.
- Der Abend der deutschen Sprache bei der AHK in Estland
Am 25.03.2025 fand in den Räumlichkeiten der AHK Estland ein besonderes Event statt, das von der Deutsch-Baltischen Zukunftsstiftung (DBJW) zusammen mit der AHK organisiert wurde: der "Abend der deutschen Sprache". Ziel dieses Abends war es, sowohl deutschen Muttersprachlern als auch denjenigen, die Deutsch lernen, die deutsche Sprache näherzubringen und eine Plattform für den Austausch zu bieten. Ein gelungener Auftakt . Der Abend begann mit einer herzlichen Begrüßung durch Peter Sinivee von der DBJW, der den Gästen einen Einblick in die Arbeit der Stiftung gab. Sinivee stellte die Vision und die Mission der DBJW vor, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, junge Menschen aus Deutschland, den baltischen Staaten und der Ukraine zu vernetzen und eine Plattform für den interkulturellen Austausch zu schaffen. Kulinarische Unterschiede zwischen Deutschland und Estland. Im Anschluss daran führte Anna Behrens, die Leiterin des GBYEN (German Baltic Youth Exchange Network), die Gäste durch die kulinarischen Unterschiede zwischen Deutschland und Estland. Sie erläuterte auf humorvolle und anschauliche Weise, wie sich die Essgewohnheiten der beiden Länder unterscheiden und welche traditionellen Gerichte man nicht verpassen sollte. Ein wahres Highlight war das von Lidl bereitgestellte Buffet, das mit einer Auswahl an deutschen und estnischen Spezialitäten aufwartete. Dies bot nicht nur eine geschmackliche, sondern auch eine kulturelle Entdeckungsreise. Deutscher Humor mit estländischen Wurzeln . Ein weiteres spannendes Thema des Abends war der deutsche Humor, der durch die brillanten Werke von Robert Gernhardt geprägt wurde. Dr. Martin Pabst nahm das Publikum mit auf eine Reise durch Gernhardts einzigartigen Humor, der tief mit estnischen Wurzeln verwoben ist. Pabst, ein Experte für deutsche Literatur und Kultur, erklärte, wie die humoristische Welt von Gernhardt sowohl in Deutschland als auch in Estland ihre Bedeutung fand und welche tiefgründigen kulturellen Einflüsse dabei eine Rolle spielten. Überleben in Österreich. Der letzte Vortrag des Abends war besonders unterhaltsam. Mikk Viilukas, ein estnischer Humorist, gab einen lebendigen Einblick in das Leben in Österreich. Er nahm das Publikum mit auf eine humorvolle Reise, die die Eigenheiten und kulturellen Unterschiede zwischen Estland und Österreich aufzeigt. Mit seinem charmanten und witzigen Vortrag brachte er die Gäste immer wieder zum Lachen und sorgte für einen unvergesslichen Abschluss des Abends. Fazit. Der Abend der deutschen Sprache war ein voller Erfolg. Die Veranstaltung ermöglichte nicht nur einen intensiven Austausch über Sprache, Kultur und Humor, sondern auch das Kennenlernen von kulinarischen Besonderheiten und die Entdeckung der Vielfalt der deutschen Sprache. Die Zusammenarbeit zwischen der AHK Estland und der Deutsch-Baltischen Zukunftsstiftung (DBJW) zeigte, wie wichtig es ist, Brücken zwischen verschiedenen Kulturen zu bauen und den Dialog zu fördern. Ein gelungener Abend, der sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.
- Parliamentary Hearing in Vilnius (Cluster A: AI in Refugee Protection &Humanitarian Aid)
By Marc Martorell Junyent Marc is a journalist and researcher based in Munich, Germany. He covered the German- Baltic Conference 2024 as a Young Journalist, following the work of Cluster A: AI in Refugee Protection & Humanitarian Aid. More than four months after the conclusion of the German-Baltic Conference 2024 in Vilnius, organized by the German-Baltic Future Foundation, some of the participants from that event returned to the Lithuanian capital. It was March 4th, and the meeting place was in front of the Martynas Mažvydas National Library of Lithuania, where the working meetings during the conference in October had taken place. This time, the final destination was the building right next to the library, namely the Lithuanian Parliament, or Seimas. The Seimas Palace was built in the 1970s in a typically grey and austere style to host the Supreme Soviet of the Lithuanian Soviet Socialist Republic. Nowadays, it is home to the legislative body of independent Lithuania, last renewed in the October 2024 elections. Following the elections, the Speaker of the Seimas is Saulius Skvernelis, from the Union of Democrats "For Lithuania". The participants of the German-Baltic Conference 2024 who visited the Lithuanian parliament had been working within Cluster A. The cluster designed policy proposals for Lithuanian lawmakers concerning AI in Refugee Protection & Humanitarian Aid (a more detailed account of these recommendations, detailed in a final policy paper, can be found here ). The three other clusters, which had developed policies on different areas and for different target countries, also had the opportunity to visit the respective parliaments in Tallinn , Riga , and Berlin . In the Seimas, the Cluster A participants were received by two parliamentarians. One of them was Viktorija Čmilytė-Nielsen, the leader of the Liberals' Movement, who had previously been the Speaker of the Seimas between 2020 and 2024. The other one was Matas Maldeikis, from the Homeland Union – Lithuanian Christian Democrats. The meeting began with a brief introduction of the German-Baltic Future Foundation’s activities by the Deputy Head of the foundation’s Country Office in Lithuania, Indrė Aukštikalnienė. After this, the presentation was taken over by Sergej Stoma, who coordinated the work of Cluster A before and during the conference in October 2024. Stoma emphasized that, given the vulnerable situation of refugees and the obligation to protect their human rights, all recommendations in the policy paper had been crafted with the Do No Harm (DNH) principle in mind. The DNH principle, which plays an important role in development and humanitarian aid, seeks to limit or prevent the unintended negative effects that can arise from an external intervention into a crisis or conflict situation. Introduction of the DBJW and the policy paper Following this, Cluster A participants Hanna Scholten, Adrian Krastev, Artjoms Bernatovics, and Maximilian Arndt introduced the main proposals in the cluster’s policy paper. Those participants who could not attend the event in person had the opportunity to follow it online. The presentation motivated questions by Čmilytė-Nielsen and Maldeikis, the two parliamentarians who hosted the Cluster A participants. Čmilytė-Nielsen, for instance, wanted to know how long it had taken for the group to craft the final policy paper, and also whether the proposals listed in the paper had already been implemented in other countries. To this, Stoma, the head of cluster, replied that the process culminating in the policy paper had been a long one, starting with a very competitive process to participate in the conference, with around 70 applicants seeking to be members of Cluster A. Regarding the question on whether the policy recommendations had been applied elsewhere, Stoma noted he was aware of some proposals regarding AI and refugees in Germany, the United Kingdom, and the Netherlands. Sergej Stoma hands over the policy paper to Viktorija Čmilytė-Nielsen After the meeting with the two Lithuanian parliamentarians, the visitors had the opportunity to tour the Seimas, accompanied by a guide who recounted the history of the parliament and Lithuania’s struggle for political independence. The current plenary room, inaugurated in 2007, is decorated with small Lithuanian and Ukrainian flags on the parliamentarians' tables. Although the visit took place on a Tuesday, one of the days (together with Thursday) when most of the sessions take place, there was no parliamentary session on March 4th due to a parliamentary break. Plenary room of the Seimas, the Lithuanian parliament The guide invited the visitors to come back one week later, when the Seimas held an open-doors day to celebrate the 35th anniversary of Lithuania’s restored independence. The vast room where the declaration of independence was signed, now referred to as the Hall of the Act of 11 March, was also part of the tour. Until 2007, it hosted the plenary sessions. Nowadays, it is only used for special events, such as the swearing-in of new parliamentarians or, as recently as last 11 March, the official commemoration of Lithuania’s 35th anniversary as an independent state. During that event, Lithuanian President Gitanas Nausėda spoke about how “the long-awaited rebirth of our nation, society and state unfolded in the bloom of reestablished Independence.” He added that “today, as we measure the distance we have travelled together, we realize that the greatest source of our strength has always been the unity of our nation.” The Hall of the Act of 11 March At the end of the meeting with the parliamentarians at the Seimas, Indrė Aukštikalnienė, the deputy head of the German-Baltic Future Foundation in Lithuania, explained that the German-Baltic Conference 2025 will be dedicated to the topic of security. The city that will host the next meeting was already announced last October, and it will be Riga, the capital of Latvia.
- 30-jährige Jubiläumsfeier der AHK
Anna Lauska Am 19. März fand die Feier zum 30-jährigen Jubiläum der deutschen Auslandshandelskammer (AHK), bzw. der Deutsch-Baltischen Handelskammer in Estland, Lettland und Litauen in der lettischen Hauptstadt Riga statt. Es war ein bedeutendes Ereignis für die Zusammenarbeit zwischen Lettland und Deutschland. Die AHK, die bereits seit 30 Jahren in Lettland tätig ist, hat sich zu einer wichtigen Brücke zwischen den beiden Ländern entwickelt und fördert Handel, Investitionen und neue Geschäftsmöglichkeiten. Für lettische Unternehmer und das Land insgesamt ist die Zusammenarbeit mit der AHK von großer Bedeutung, da die Organisation nicht nur den Zugang zum deutschen Markt erleichtert, sondern auch hilft, Erfahrungen und innovative Praktiken auszutauschen, die das nachhaltige wirtschaftliche Wachstum sowohl in den baltischen Ländern, als auch in Deutschland fördern. Dank dieser Zusammenarbeit kann Lettland das Potenzial des deutschen Marktes und seiner Technologien nutzen, während gleichzeitig die Position des Landes in der internationalen Wirtschaft gestärkt wird. Es handelt sich um eine gegenseitig vorteilhafte Partnerschaft, die nicht nur das wirtschaftliche Wachstum fördert, sondern auch engere kulturelle und geschäftliche Verbindungen zwischen den beiden Ländern schafft. Bei dieser Feier wurde auch die Deutsch-Baltische Zukunftsstiftung durch die stellvertretende Leiterin des Landesbüros Lettland, Anna Lauska, und die Mitarbeiterin des Landesbüros, Nelda Ošeniece-Bičkovska, vertreten. Die Veranstaltung begann um 15:00 Uhr mit der AHK Jahresversammlung und Regionalversammlung. Da wurde sowohl regional als auch für das gesamte Baltikum ein neuer Vorstand gewählt. Danach, um 16:30, trafen die Gäste ein. Der offizielle Teil wurde mit den reden von Viktors Valainis (Wirtschaftsminister der Republik Lettland), Gudrun Masloch (I.E. Deutsche Botschafterin in der Republik Lettland), Dr. Volker Treier (DIHK), Reinhold Schneider (Präsident der Deutsch-Baltischen Handelskammer) und Florian Schröder (Geschäftsführer der Deutsch-Baltischen Handelskammer) eröffnet. Danach begann die vom Florian Schröder moderierte Diskussion, an der Maciej Urbanski (CEO von Lidl Lettland), Andris Bite (Gründer des Unternehmens Karavella ), Arvils Ašeradens (Finanzminister der Republik Lettland) und Dr. Volker Treier ihre Meinungen und Erfahrungen austauschten. Um 19:00 Uhr folgte auf den offiziellen Teil der informelle Teil der Veranstaltung. Der Expo-Bereich wurde geöffnet und da hatten zahlreiche Partner und andere Organisationen – wie z.B. Klauberg - Anwaltskanzlei der vereidigten Anwälte, AirBaltic, Lidl, Schwenk, Kärcher, Njord und andere – einen Stand. Die Feier fand bis 22:00 Uhr statt. Es wurden Kontakte geknüpft, Ideen ausgetauscht und die bilateralen Beziehungen der Länder gestärkt. Das Landesbüro Lettland der Deutsch-Baltischen Zukunftsstiftung bedankt sich für die Einladung und freut sich auf eine weitere Zusammenarbeit.
- DBJW-Litauen besuchte die Schule "Saulės gojus"
Am 21. März 2025 setzten das Litauische Landesbüro der Deutsch-Baltischen Zukunftsstiftung (DBJW) und der Lehrstuhl für Germanistik der Universität Vilnius die Initiative für litauische Schulen "Deutsch verbindet: Von der Schule in die Welt" fort und besuchten die Schule "Saulės gojus" in Vilnius. Während des Treffens nahmen Schülerinnen und Schüler der Klassen 5–11 an einem interaktiven Quiz und einer Fragerunde teil. Indrė Aukštikalnienė und Daumantas Katinas informierten über die Bedeutung Deutschlands für Litauen, die bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern, Studienmöglichkeiten in der Germanistik, Karriereperspektiven mit Deutschkenntnissen sowie über die Mission, Vision, Konferenzen, Wettbewerbe und sonstige Jugendinitiativen des DBJW. Ehrengast der Veranstaltung, Major Alminas Sinevičius von den litauischen Streitkräften, sprach über die militärische Zusammenarbeit zwischen Litauen und Deutschland, NATO-Projekte und Missionen. Die Schülerinnen und Schüler beteiligten sich aktiv an der Diskussion und zeigten großes Interesse an der Tätigkeit der litauischen Streitkräfte, dem Alltag der Soldaten und Karrieremöglichkeiten im Verteidigungssektor. Wir danken der Projektkoordinatorin der Schule "Saulės gojus", Laura Frolovaitė, für die Einladung, den herzlichen Empfang und die engagierten Schülerinnen und Schüler! Wenn Sie möchten, dass das DBJW Ihre Schule besucht, kontaktieren Sie uns: d.katinas.dbjw@deutsch-balten.de .












