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  • Litauische Studierende zu Besuch im Europäischen Parlament

    Vom 26. April bis 1. Mai 2026 nahmen sechs Germanistikstudentinnen der Universität Vilnius an einer Studienreise nach Straßburg teil. Die Reise wurde vom litauischen Landesbüro der Deutsch-Baltischen Zukunftsstiftung (DBJW) in Zusammenarbeit mit dem Büro der Europaabgeordneten Rasa Juknevičienė sowie der Vertretung des Europäischen Parlaments in Litauen organisiert. Höhepunkt der Reise war der Besuch des Europäischen Parlaments in Straßburg. Die Studentinnen erhielten dort Einblicke in die Arbeit der europäischen Institutionen und hatten die Gelegenheit, die Europaabgeordnete Rasa Juknevičienė persönlich zu treffen. Im Gespräch berichtete sie über ihre Arbeit im Europäischen Parlament, aktuelle politische Herausforderungen in Europa sowie die Bedeutung des Engagements junger Menschen für die Zukunft der Europäischen Union. Für die Teilnehmerinnen bot das Treffen eine wertvolle Möglichkeit, europäische Politik unmittelbar kennenzulernen. Europaabgeordnete, Rasa Juknevičienė präsentiert vor den Litauischen Besucher:innen Neben dem politischen Programm lernten die Studentinnen auch verschiedene Regionen Deutschlands kennen. Auf der Hin- und Rückreise besuchten sie unter anderem Bamberg, Rothenburg ob der Tauber, Weimar und Dresden. Die historischen Städte vermittelten vielfältige Eindrücke von deutscher Geschichte, Kultur und Architektur und ergänzten das politische Programm um eine wichtige kulturelle Dimension. Die Studienreise verband politische Bildung mit interkulturellen Erfahrungen und ermöglichte den Teilnehmerinnen, Europa sowohl als politischen als auch als kulturellen Raum besser kennenzulernen. Mit zahlreichen neuen Eindrücken und Erkenntnissen kehrten sie nach Litauen zurück.

  • „Deutsch verbindet“: Wettbewerb zur Förderung der deutschen Sprache in Westlitauen

    Am 20. Mai 2026 veranstalteten das litauische Landesbüro der Deutsch-Baltischen Zukunftsstiftung (DBJW), der Lehrstuhl für Germanistik der Universität Vilnius sowie das Progymnasium „Krantas“ in Gargždai (Westlitauen) gemeinsam den Wettbewerb „Deutsch verbindet“ für Schulen aus der Region Klaipėda. An der Veranstaltung nahmen neun Schulen aus Westlitauen teil. Der Wettbewerb entwickelte sich zu einem lebendigen Forum zur Förderung der deutschen Sprache und Kultur in der Region. Im ersten Teil der Veranstaltung präsentierten die Schulteams, die aus drei bis fünf Schülerinnen und Schülern bestanden, kreative Beiträge in deutscher Sprache. Dazu gehörten deutsche Lieder, Tänze sowie Kurzpräsentationen über berühmte Persönlichkeiten, die deutsche Sprache und die deutschsprachigen Länder. Im zweiten Teil berichteten Dr. Daumantas Katinas (Universität Vilnius und DBJW) sowie Laurita Markevičiūtė-Zakarevičė (KOMON und DBJW) über die deutsch-litauischen Beziehungen in den Bereichen Diplomatie, Politik, Wirtschaft und Kultur. Anschließend nahmen alle Teilnehmenden an einem Online-Quiz zu den deutsch-litauischen Beziehungen teil. Zum Abschluss der Veranstaltung wurden die Gewinnerinnen und Gewinner mit Urkunden und Preisen ausgezeichnet. Die Jury bestand aus den Dozierenden der Abteilung für Deutsche Philologie der Universität Vilnius, Dr. Justina Daunorienė und Dr. Daumantas Katinas, Laurita Markevičiūtė-Zakarevičė sowie der Deutschlehrerin und Methodikerin Gitana Beleckienė von der Schule „Saulė“ in Sendvaris und der Grundschule Kretingalė. Der Wettbewerb bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich kreativ mit der deutschen Sprache auseinanderzusetzen, ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen und neue Einblicke in Deutschland, die deutschsprachigen Länder sowie Bildungs-, Studien- und Berufsmöglichkeiten zu gewinnen. Die Deutsch-Baltische Zukunftsstiftung bedankt sich herzlich beim Lehrstuhl für Germanistik der Universität Vilnius und dem Progymnasium „Krantas“ für die erfolgreiche Zusammenarbeit. Zugleich hofft sie, dass sich der Wettbewerb „Deutsch verbindet“ zu einer festen Tradition der deutsch-litauischen Beziehungen entwickeln wird.

  • „Academia Germanistica“ an der Universität Vilnius

    Am 21. März und am 18. April veranstaltete der Lehrstuhl für Deutsche Philologie der Universität Vilnius zum zweiten Mal die „Academia Germanistica“, die sich an junge Deutschlernende richtete. Ziel der Akademie war es, Schülerinnen und Schülern aus litauischen Schulen einen Einblick in den akademischen Alltag zu geben, ihre Deutschkenntnisse zu vertiefen und sie mit den deutsch-litauischen Beziehungen in verschiedenen Bereichen bekannt zu machen. Darüber hinaus bot die Akademie den Teilnehmenden die Möglichkeit, Kontakte zu den Dozierenden des Lehrstuhls für Deutsche Philologie zu knüpfen, neue Freundschaften mit Gleichaltrigen zu schließen und an thematischen Führungen teilzunehmen. An der Akademie war die Deutsch-Baltische Zukunftsstiftung durch den Leiter des litauischen Landesbüros, Daumantas Katinas, und die Mitarbeiterin im Landesbüro, Laurita Markevičiūtė-Zakarevičė, die die Zukunftsstiftung und ihre Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene vorstellten. An zwei Frühlingswochenenden tauchten die Teilnehmenden anschließend in die vielseitige Welt der Germanistik ein und nahmen an unterschiedlichen Vorträgen, Workshops und Diskussionen teil. Doz. Dr. Virginija Masiulionytė lud im kreativen Workshop „Wir gestalten auf Deutsch: Gegenstände mit Charakter“ dazu ein, Alltagsgegenstände aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten mit Fantasie und Kreativität Geschichten und Charaktereigenschaften zu verschiedenen Objekten, erweiterten dabei ihren deutschen Wortschatz und stärkten ihre analytischen sowie kommunikativen Fähigkeiten. Im Workshop „Deutsch lernen mit Liedern“ zeigten Doz. Dr. Virginija-Jūratė Pukevičiūtė und Doz. Dr. Dalius Jarmalavičius, wie Musik erfolgreich in den Fremdsprachenunterricht integriert werden kann. Gemeinsam wurden deutschsprachige Lieder gehört, gesungen und analysiert, wodurch die Teilnehmenden die deutsche Sprache auf motivierende und lebendige Weise erlebten. Laurita Markevičiūtė-Zakarevičė sprach in ihrem Seminar „Gute Kommunikation = mehr Erfolg“ über die Bedeutung gelungener Kommunikation im Alltag und in sozialen Medien. Gemeinsam wurden Beispiele erfolgreicher Markenkommunikation analysiert sowie typische Kommunikationsfehler besprochen. Im zweiten Vortrag von Laurita Markevičiūtė-Zakarevičė zum Thema „Enge Wirtschaftsbeziehungen zwischen Litauen und Deutschland“ erfuhren die Teilnehmenden interessante Fakten über die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder, über deutsche Investitionen in Litauen sowie über litauische Unternehmen auf dem deutschen Markt. Violeta Birbilaitė widmete sich in der Unterrichtseinheit „Monster, Katastrophen und Diktatoren“ dystopischer deutschsprachiger Literatur. Anhand von Werken moderner deutschsprachiger Autorinnen und Autoren analysierten die Teilnehmenden, wie Monstrosität in Literatur und Popkultur dargestellt wird und welche gesellschaftlichen Fragen dystopische Welten aufwerfen. Doz. Dr. Skaistė Volungevičienė stellte im Vortrag „Das Korpus – was ist das?“ moderne Methoden der Sprachforschung vor. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie Textkorpora in der Linguistik, Lexikografie, Übersetzung und sogar bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz eingesetzt werden und welche Bedeutung philologische Kenntnisse in der heutigen digitalen Welt haben. Doz. Dr. Lina Plaušinaitytė sprach über „Deutschland und die Europäische Union“. Dabei wurden die Rolle Deutschlands innerhalb der Europäischen Union sowie die wichtigsten Institutionen der EU vorgestellt und erklärt. Im Seminar „Die deutsche Sprache in der Welt“ präsentierte Doz. Dr. Diana Babušytė die Verbreitung und regionale Vielfalt der deutschen Sprache. Die Teilnehmenden lernten Unterschiede zwischen dem Deutschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz kennen, beschäftigten sich mit Austriazismen und Helvetismen und nahmen an kreativen Aufgaben sowie einem Quiz teil. Nach dem akademischen Teil nahmen die Schülerinnen und Schüler an zwei thematischen Führungen teil. Während der Führung „Die Katakomben der Kathedrale von Vilnius“ erläuterte Diana Ickovič-Zenovič die Geschichte und Funktion der unterirdischen Räume der Kathedrale sowie bedeutende archäologische Funde. Besonders interessant war der Besuch des Mausoleums unter der St.-Kasimir-Kapelle, in dem Angehörige bedeutender Herrscherfamilien bestattet sind, darunter auch Elisabeth von Habsburg. Die Führung „Studentisches Leben und Studium im 19. Jahrhundert. Adam Mickiewicz“ unter der Leitung von Leokadija Aškelovič widmete sich dem Leben des berühmten Dichters Adam Mickiewicz und dem akademischen Umfeld seiner Zeit. Die Teilnehmenden besuchten eine Ausstellung in der St.-Johannes-Kirche sowie die historischen Innenhöfe der Universität Vilnius und erfuhren mehr über das studentische Leben, die wissenschaftliche Tätigkeit und die kulturelle Bedeutung der Universität im 19. Jahrhundert. Die zweite „Academia Germanistica“ an der Universität Vilnius endete in einer herzlichen Atmosphäre mit der feierlichen Übergabe der Teilnahmeurkunden an die jungen Akademikerinnen und Akademiker.

  • Kristi Pool and Inspirators! at Tallinna Tehnikagümnaasium

    On the 27th of April, Kristi Pool visited Tallinna Tehnikagümnaasium and introduced her company, Inspirators!, to the students. During her visit, she spoke about future aspirations, entrepreneurship, and the qualities needed to become a successful entrepreneur. She also introduced her company’s work and shared insights about the European Space Agency as well as the space-focused city of Bremen, Germany. The visit gave students valuable insight into future career opportunities and hopefully inspired them to think more ambitiously about their own aspirations and goals.

  • Sprachpraxis und internationale Begegnungen in Peipsiääre

    Die Germanistikabteilung der Universität Tartu ist ein wichtiger Partner von DBJW Estland. Besonders erfreulich ist dabei, wie eng sich die Zusammenarbeit entwickelt hat und wie stark gerade Schülerinnen und Schüler aus ländlichen Regionen Estlands davon profitieren. Internationale Begegnungen, praktische Sprachsituationen und gemeinsame Aktivitäten schaffen Möglichkeiten, die deutsche Sprache lebendig und authentisch erlebbar zu machen. Im Rahmen von GERDA – einem von der Universität Tartu koordinierten Netzwerk für Deutsch als Fremdsprache – entstehen regelmäßig neue Kontakte zwischen Schulen, Lehrkräften, Studierenden und internationalen Gästen. Dabei werden auch Erasmus-Studierende eingebunden, die während ihres Aufenthalts in Tartu Interesse daran haben, Deutschunterricht an estnischen Schulen kennenzulernen und aktiv mitzugestalten. So besuchten diesmal zwei Medizinstudenten, Malte und Simon, aus Hannover gemeinsam mit der DBJW Brand Ambassador Mari Johanna Ruut die Gemeinde Peipsiääre und nahmen am Deutschunterricht in den Grundschulen von Pala und Vara teil. Im Laufe des Tages verbrachten sie Zeit mit Schülerinnen und Schülern der 6. bis 8. Klassen. Im Mittelpunkt standen verschiedene Wortschatz- und Sprachspiele zum Thema Essen und Trinken, bei denen die Jugendlichen aktiv Deutsch anwenden konnten. Da das Wetter herrlich war, wurden mehrere Unterrichtsphasen spontan nach draußen verlegt. Zwischendurch spielte man gemeinsam Basketball mit den Schülerinnen und Schülern, was schnell für eine lockere und offene Atmosphäre sorgte. Gerade diese Form der direkten Sprachbegegnung erwies sich für viele Lernende als besonders wertvoll. Auch Anfängerinnen und Anfänger konnten erleben, dass sie trotz eines noch begrenzten Wortschatzes bereits erstaunlich viel verstehen und einfache Gespräche führen können. Da Deutsch in der Gemeinde Peipsiääre erst seit dem dritten Schuljahr unterrichtet wird, sind die sprachlichen Fortschritte sowie die Offenheit der Schülerinnen und Schüler besonders bemerkenswert. Auch Malte und Simon waren positiv überrascht, wie aktiv die Jugendlichen mitgemacht haben und wie gut Gespräche auf Deutsch funktioniert haben. Solche Begegnungen tragen dazu bei, Hemmungen vor dem Sprechen abzubauen und Sprache als etwas Lebendiges wahrzunehmen. Gerade für Jugendliche in ländlichen Regionen wird dadurch sichtbar, dass Deutsch nicht nur ein Unterrichtsfach ist, sondern eine Möglichkeit, internationale Kontakte zu knüpfen und neue Erfahrungen zu sammeln. Nach den Schulbesuchen hatten die Gäste außerdem die Gelegenheit, das Alatskivi Schloss zu besuchen. Die Leiterin des Schlosses, Laura Lillepalu-Scott, nahm sich dabei freundlicherweise Zeit, den Jugendlichen einen Einblick in die Geschichte und Atmosphäre des Schlosses zu geben Das Schloss Alatskivi ist zugleich ein wichtiger und verlässlicher Partner von DBJW in der Region. Laura Lillepalu-Scott unterstützt den Deutschunterricht sowie internationale Jugendbegegnungen in der Gemeinde mit großem Engagement und stellt das Schloss regelmäßig für Schul- und Jugendveranstaltungen zur Verfügung. Dadurch entstehen immer wieder Möglichkeiten, die deutsche Sprache auch außerhalb des Klassenzimmers lebendig erlebbar zu machen und junge Menschen miteinander zu vernetzen. Gerade die deutsch-baltische Geschichte, die Estland und den deutschsprachigen Raum historisch verbindet, verleiht dieser Zusammenarbeit eine besondere Bedeutung. Der Besuch im Schloss bildete somit einen stimmungsvollen und passenden Abschluss eines erlebnisreichen Tages in Peipsiääre.

  • Offener Brief an die Bundesregierung: Vorschlag zur Stärkung der Resilienz Europas

    Der nachfolgende Offene Brief wurde im Namen der Deutsch-Baltischen Zukunftsstiftung verfasst und an Mitglieder des Deutschen Bundestages übermittelt. Ziel des Schreibens ist es, die strategische Bedeutung einer zügigen Aufnahme der Ukraine in den EU-Binnenmarkt nachdrücklich zu unterstreichen und die Unterstützung dieser Position in den bevorstehenden politischen Debatten – insbesondere im Europäischen Rat – nachhaltig zu stärken. Für weitere Hintergründe zur aktuellen Debatte rund um die Bedeutung der Ukraine für Europa empfehlen wir den Beitrag von Gerald Knaus:

  • Wo Geschichte auf Zukunft trifft: Inspirationstag zu deutscher Sprache und Unternehmertum im Schloss Alatskivi

    Eine der zentralen Missionen von DBJW Estland ist es, internationale Perspektiven nicht nur in die großen Städte, sondern gezielt auch in ländliche und grenznahe Regionen zu bringen. Die Gemeinde Peipsiääre in Südestland, nahe der Grenze zu Russland, ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie wichtig diese Aufgabe ist. In Regionen, in denen der Zugang zu internationalen Netzwerken, beruflichen Perspektiven und Sprachmöglichkeiten begrenzter ist, können solche Initiativen entscheidend dazu beitragen, neue Wege für junge Menschen zu öffnen. Im Zentrum dieser Region steht das Schloss Alatskivi – ein Ort, an dem Geschichte und Zukunft auf besondere Weise zusammenfinden. Mit seiner baltisch-deutschen Geschichte und der neugotischen Architektur, inspiriert von englischen Schlössern, ist das Schloss Alatskivi ein einzigartiger Veranstaltungsort in Estland. Im 19. Jahrhundert erbaut und eng mit der deutschbaltischen Vergangenheit verbunden, bietet es einen authentischen Rahmen für Veranstaltungen rund um deutsche Sprache, Kultur und wirtschaftliche Zusammenarbeit. Ein Teil des historischen Mobiliars des Guts Alatskivi befindet sich heute in Museumssammlungen in Lüneburg, was die langjährigen deutschbaltischen Verbindungen der Region zusätzlich unterstreicht. Neue Partnerschaften im Zeichen von Geschichte und Gemeinschaft Das Schloss Alatskivi ist inzwischen offizieller Partner von DBJW geworden. Diese Partnerschaft knüpft an die gemeinsame deutschbaltische Geschichte der Region an und schafft eine gute Grundlage für die zukünftige Zusammenarbeit. Ein weiterer wichtiger regionaler Partner ist Kuvake (Jugendzentrum Peipsiääre), das eine zentrale Rolle in der Arbeit mit jungen Menschen vor Ort spielt. Kuvake engagiert sich für die Förderung von Jugendlichen, stärkt die Gemeinschaft und schafft Möglichkeiten für junge Menschen in einer ländlichen Region. Gemeinsam spiegeln diese Partnerschaften das Ziel von DBJW wider, historische Zusammenhänge mit heutigen Chancen zu verbinden und dabei eng mit lokalen Akteuren zusammenzuarbeiten. Inspiration für die nächste Generation Am 31. März fand im Schloss Alatskivi der Inspirationstag zur deutschen Sprache und zum Unternehmertum statt, an dem über 70 Jugendliche aus der Gemeinde Peipsiääre teilnahmen. Es war bereits die zweite Veranstaltung dieser Art im Schloss und zeigt das wachsende Interesse der Jugendlichen vor Ort. Die deutsche Sprache bildete dabei die Grundlage, während der inhaltliche Fokus auf Wirtschaft, Unternehmertum und beruflichen Perspektiven lag. Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Bürgermeisterin Piibe Koemets, die die Gäste, Referenten und Unternehmensvertreter begrüßte und die Bedeutung solcher Initiativen für die Region hervorhob. Eine zentrale Rolle für das Gelingen des Tages spielte Laura Lillepalu-Scott, Geschäftsführerin des Schlosses Alatskivi. Ihr Vertrauen in das Potenzial junger Menschen sowie ihre kontinuierliche Unterstützung für Projekte rund um die deutsche Sprache und Kultur sind von großem Wert. Mit ihrem fundierten Wissen über die deutschbaltische Geschichte brachte sie eine wichtige historische Perspektive ein. Während die Jugendlichen an den Workshops teilnahmen, kümmerte sie sich persönlich um die Ehrengäste – darunter Vertreter der Deutschen Botschaft – und führte sie durch das Schloss, was auf großes Interesse und positive Resonanz stieß. Starke internationale und wirtschaftliche Impulse Trotz der abgelegenen Lage kamen zahlreiche Vertreter aus Institutionen und Wirtschaft zusammen, um die Bedeutung der deutsch-estnischen Beziehungen zu vermitteln. Mario Sauder, Deputy Head of Mission, Embassy of Germany in Estonia Ein besonderer Beitrag kam von der Deutschen Botschaft in Estland, vertreten durch Mario Sauder, stellvertretender Missionsleiter und Leiter der Wirtschaftsabteilung. Seine Anwesenheit unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Estland und Deutschland auf wirtschaftlicher und diplomatischer Ebene. Weitere wertvolle Einblicke erhielten die Teilnehmenden von Kersti Loor (Geschäftsführerin von Junior Achievement Estland), sowie von Vertretern des Estnischen Holzhausverbands (Puitmajaliit) und des Estnischen Maschinenbauverbands (Masinatööstuse liit). Beide Verbände betonten die Rolle Deutschlands – als größte Volkswirtschaft Europas und einer der wichtigsten Märkte für estnische Unternehmen. Anhand konkreter Beispiele zeigten sie auf, wie eng Branchen wie Holzbau und Maschinenbau mit dem deutschen Markt verbunden sind. Workshops: Lernen durch Erleben Im zweiten Teil des Tages standen interaktive Workshops im Mittelpunkt, in denen die Jugendlichen direkt mit Unternehmen und Fachleuten in Kontakt treten konnten. Beteiligt waren unter anderem Trafity OÜ mit einem Virtual-Reality-Erlebnis, das zu den Highlights des Tages gehörte, ELMO Remote Vehicle mit der Möglichkeit, ein ferngesteuertes Fahrzeug zu erleben, Regio OÜ im Bereich Kartografie und Geodaten, Atemix mit Einblicken in berufliche Wege sowie Nordic Render, das zeigte, wie Visualisierung in Architektur und Produktentwicklung eingesetzt wird. Auch das Berufsschulzentrum VOCO (Tartu Rakenduslik Kolledž), bereits Partner von DBJW, war vertreten. Besonders erfreulich ist die Ankündigung, dass dort ab dem kommenden Schuljahr wieder Deutschunterricht angeboten wird – nachdem dies viele Jahre nicht der Fall war. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der deutschen Sprache in der Region. Die Schülerfirma Velogen ergänzte das Programm mit einem eigenen Beispiel für Unternehmertum. Durch persönliche Erfahrungen und praxisnahe Einblicke wurde deutlich, warum der deutsche Markt für estnische Unternehmen von großer Bedeutung ist und welche Rolle Sprachkenntnisse – insbesondere Deutsch – im Berufsleben spielen. Ausblick Das große Interesse der Jugendlichen und das Engagement der Partner zeigen, wie wertvoll und wirkungsvoll solche Initiativen sind. Mit dem Schloss Alatskivi und Kuvake als offiziellen Partnern von DBJW ist eine stabile Grundlage für die weitere Zusammenarbeit geschaffen worden – dort, wo Geschichte, Gemeinschaft, Sprache und Zukunft zusammenfinden. Partner und Unterstützung Die Veranstaltung wurde von DBJW Estland in enger Zusammenarbeit mit regionalen und internationalen Partnern organisiert. Unsere DBJW Brand Ambassadors Mari Johanna Ruut und Daniil Iarlykovskii übernahmen eine besonders engagierte und aktive Rolle bei der Durchführung des Events und haben die Vorbereitungen sowie die Organisation der Jugendlichen tatkräftig unterstützt. Unser herzlicher Dank gilt der Deutschen Botschaft in Estland, Nordic Render, Swedbank und Regio OÜ für die Bereitstellung der Preise für die drei besten Teams des Quiz sowie Lidl Estland und der Deutschen Botschaft für die süßen Überraschungen für alle Teilnehmenden. Auch die Stiftung zur Förderung der Zivilgesellschaft (KÜSK) war als Partner des DBJW bei der Veranstaltung vertreten; die Stiftung stärkt die estnische Zivilgesellschaft durch die Förderung von Initiativen, Organisationen und Projekten im gemeinnützigen Bereich und unterstützt darüber hinaus regelmäßig weitere Aktivitäten des DBJW. Ihre Unterstützung hat maßgeblich dazu beigetragen, den Tag für die Jugendlichen besonders und unvergesslich zu machen. Alatskivi castle Junior Achievement Swedbank Atemix Kuvake Trafity Deutsche Botschaft in Tallinn Lidl VOCO Elmo Remote Vehicle Nordic Render KÜSK Engineering Association Regio

  • Call for Applications: Head of Cluster

    for the 8th German-Baltic Conference 2026 in Tallinn (October 15th - 18th 2026) About: The German-Baltic Future Foundation (DBJW) is looking for three motivated, self-organised Heads of Clusters, who want to develop their leadership skills as they guide fellow young Europeans before, during and after the 8th German-Baltic Youth Conference, on 15-18 October 2026 in Tallinn, Estonia. The event brings together young European visionaries (18-30 years old) with decision makers from Germany and the Baltic States, to broaden horizons, make new connections, and explore solutions to pressing issues for the continent in the form of policy papers. The conference theme this year is "Self-Determination", with each cluster exploring a specific subtopic (see below, they are yours to develop to fit your interests and expertise). We are seeking three Heads of Cluster, young leaders with prior knowledge of the topic, who are enthusiastic, committed, and eager to shape meaningful discussions. This is a voluntary leadership opportunity with an honorary compensation of €500. As a Head of Cluster, you will play a key role in guiding a diverse group of young people across Europe toward impactful policy recommendations. These recommendations will be presented to Members of the European Parliament (MEPs) in Brussels after the conference (likely in early December). Below, you’ll find an overview of the timeline and key responsibilities leading up to and following the conference. Between June and August, Heads of Cluster will focus on individual work, selecting their subtopic and developing a conceptual framework for it. Starting in July, they will also assist in the recruitment and selection of 6-7 Youth Ambassadors for their cluster, a process that will continue through August to ensure all participants are ready to begin cluster work in September. Starting in September 2026, Youth Ambassadors will participate in online meetings to get to know each other and deepen their understanding of cluster topics. Heads of Cluster will structure and lead these sessions and ensure all participants have a clear understanding of the subtopic and are well-prepared for the conference. During and after the conference, Heads of Cluster will oversee the drafting and dissemination of their cluster’s policy paper and will also lead their cluster in presenting their recommendations to MEPs in Brussels in December. Our goal is to foster a collaborative and inclusive environment where young people living all over Europe, mainly but not exclusively in Estonia, Latvia, Lithuania, and Germany, can come together to develop law and policy proposals that adopt a common European perspective and take into account the unique experiences of the Baltic states. This year's clusters: EU Enlargement Total Defence & Crisis Preparedness Disinformation & the Self-Determination Main tasks: Selecting a subtopic and developing the conceptual framework for it Selecting Youth Ambassadors together with the other Heads of Cluster (6-7 ambassadors per cluster) Leading and organizing regular online meetings with the Youth Ambassadors between September and October 2026 Meeting with the Cluster Coordinator and other HoCs monthly, generally weekday evenings Participating in and leading the discussion of their cluster at the conference in Tallinn, Estonia (15-18 October 2026) Drafting and finalizing a law and policy proposal (in English) together with the Youth Ambassadors during the conference. You can see examples of past conferences here: 2025, 2024, 2023 Coordinating the dissemination of the law and policy proposals digitally and in a follow-up event with MEPs in Brussels What we offer: Connect with young people living all over Europe Develop your organizational and leadership skills Meet distinguished experts and prominent public figures who will offer valuable insights and inspiration Participate in a four-day conference (15-18 October 2026) in the beautiful Estonian capital of Tallinn (travel (up to 200 €), catering, and accommodation costs are covered by the DBJW) Opportunity to present your work at a hearing session with MEPs in Brussels, contributing to meaningful policy discussions and making a tangible impact at the European level (travel (up to 200 €) and accommodation costs are covered by the DBJW) Upon successful completion of the project, volunteers will receive an honorarium of €500 in recognition of their time and contributions What we expect from you: You enjoy organizing and leading group discussions You are between 18 and 30 years old and are living in Europe Your English skills allow free speech and you are able to communicate complicated issues (approx. level C1) You are able to work independently as well as in a team with the larger DBJW team You are interested in learning about the Baltic states (no previous knowledge required) You are interested in the topic of self-determination and already have preexisting knowledge in a field related to the overall topic of the conference You have the availability and commitment for this role, understanding that the workload varies over time—with a slower pace in summer (approx. 1 hour/week) and increased responsibilities from September to December (approx. 3-4 hours/week) Apply now! Become part of our team based in Tartu, Tallinn, Riga, Vilnius, Bremen, Berlin, and many other places and are actively represented in the Baltic states with three regional offices! Please submit your applications exclusively using our by 24th of May 2026 When filling out the application form, we appreciate originality and creativity, so we encourage you to share your own ideas and experiences rather than relying on AI-generated responses. If you have any questions, contact Frederike: f.kanschat.dbjw@deutsch-balten.de

  • Student Visit at the AHK Tallinn

    At the beginning of March, students from the 12th grade at Tallinn Technical Gymnasium visited AHK Tallinn. During their visit, they learned about the organization’s work and its partners across the Baltics. Most importantly, the students had the opportunity to practice the German they learn in school in a real-life setting, making the experience both educational and engaging. The visit provided them with valuable insights into AHK’s activities and Estonian German economic ties, while also sparking excitement about using the German language in their everyday lives.

  • Austausch, Ideen und neue Impulse: GERDA-Treffen in Tartu, Estland

    Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer vor allem aus Südestland kommen in Tartu zusammen, um sich auszutauschen und neue Impulse für den Unterricht zu gewinnen. Diese Treffen finden im Rahmen von GERDA statt – einem Netzwerk für Deutsch als Fremdsprache, das den fachlichen Austausch und die Weiterentwicklung des Unterrichts fördert (https://maailmakeeled.ut.ee/et/gerda). Organisiert werden sie von der Germanistikabteilung der Universität Tartu, die Teil der Universität Tartu und zugleich Partner von DBJW ist. In den vergangenen Jahren sind daraus zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen entstanden – ein Ausdruck der engen und lebendigen Zusammenarbeit zur Förderung der deutschen Sprache in Estland. Am aktuellen Treffen im April nahmen neben Deutschlehrkräften auch Vertreterinnen und Vertreter der Universität teil, darunter Daniel Kulesza (M.A., Gastdozent für deutsche Sprache und Literatur am Institut für Fremdsprachen und Kulturen) sowie Merje Miliste (PhD, Lektorin für deutsche Sprache und Linguistik am Institut für Weltsprachen und Kulturen). Im Mittelpunkt des Treffens stand das Thema Spiele im DaF-Unterricht. Die Teilnehmenden konnten verschiedene Spiele direkt ausprobieren und ihre Erfahrungen austauschen. Von Wortschatzspielen bis hin zu kommunikativen Übungen – im Fokus standen Methoden, die Schülerinnen und Schüler aktiv einbinden und Motivation schaffen. Besonders wertvoll war dabei der offene Austausch: Welche Spiele funktionieren im Unterricht besonders gut? Wie lassen sie sich an unterschiedliche Niveaus anpassen? Und wie kann man Lernen spielerisch und gleichzeitig effektiv gestalten? Auch DBJW Brand Ambassador Mari Johanna Ruut nahm an dem Treffen teil. Sie plant, im kommenden Herbst ein Germanistikstudium zu beginnen und später Deutschlehrerin zu werden. Die praxisnahen Tipps und Einblicke in den DaF-Unterricht empfand sie als besonders hilfreich und inspirierend für ihren weiteren Weg. Solche Begegnungen zeigen, wie wichtig persönlicher Austausch, neue Impulse und ein starkes Netzwerk für die Qualität des Deutschunterrichts sind.

  • First Digital German-Baltic Insights: Russian Speakers and the Baltics - Looking Beyond the Narratives

    Article by Oleksandra Frankevych Invited speakers: Dr. Inta Mieriņa  — Director Institute of Philosophy and Sociology, University of Latvia, Latvia; Moritz Wendlinger  — Project Assistant Munich Security Conference, German Baltic Conference Youth Ambassador, Germany; Daniil Iarlykovskii  — Journalist, Political Activist, German Baltic Conference Youth Ambassador, Estonia. On 18 March, the German-Baltic Future Foundation hosted the first edition of its Digital German-Baltic Insight series , initiated by Emil Oldekop and the German Country Office . This time, the session focused on the topic “Russian Speakers and the Baltics: Looking Beyond the Narratives.” The online event brought together members of the Foundation’s network and interested participants from across Europe for an engaging discussion on a topic that remains highly relevant for the Baltic security narrative today.   The event was organized together with the Latvian Country Office and created space for a thoughtful exchange on questions of identity, belonging, language, public debate and security. At a time when discussions about Russian-speaking communities are often shaped by political tensions and simplified narratives, the session aimed to offer a broader and more nuanced perspective.   Participants had the opportunity to hear from three speakers with different backgrounds and viewpoints. Dr. Inta Mieriņa, Director of the Institute of Philosophy and Sociology at the University of Latvia, presented key research findings on Russian-speaking communities in Latvia, with a particular focus on questions of belonging, trust, political participation, and social perceptions. Her research showed that 95% of the Russian-speaking community feels a connection to Latvia. It is also important to note that the Russian community is not a homogenous group, but varies in its ideas, thoughts, and beliefs. Moritz Wendlinger, Project Assistant at the Munich Security Conference and German-Baltic Conference Youth Ambassador, spoke about the role of public narratives and examined how issues such as memory politics, language policy, and media regulation have developed in Latvia over the past two decades. He described how international organizations have also shifted their view on Baltic countries regarding this issue, moving from a reluctant perspective to one more in favour of the Baltic position. Daniil Iarlykovskii, journalist, political activist, and DBJW Brand Ambassdor from Estonia, contributed an additional perspective shaped by media work and civic engagement, examining how Russian propaganda has shaped views on Victory Day in Russia and its significant impact on Russian identity.   What made the event especially valuable was the way it combined academic research with broader political and social questions. The discussion showed that the situation of Russian speakers in the Baltics cannot be reduced to simple categories. Instead, it requires a closer look at historical developments, national policies, regional security concerns and the everyday experiences of people living in these societies.   Throughout the event, it became clear how important it is to create space for pannel discussions on sensitive issues. The speakers addressed a wide range of themes, including perceptions of discrimination, the impact of Russia’s war against Ukraine, shifts in public discourse, minority integration, and the role of language and culture in shaping identity. At the same time, the conversation remained accessible and engaging for a broad audience, allowing participants from different backgrounds to follow the discussion and take part in it.   The Q&A session once again showed the relevance of this topic. Participants raised thoughtful questions and contributed to a lively exchange on current developments, research findings and long-term societal challenges. This active participation underlined the strong interest in formats that encourage informed dialogue across borders and perspectives.   The session on Russian speakers in the Baltics offered participants many valuable insights and set another strong example of how the Foundation connects people from different countries and professional backgrounds through meaningful dialogue on current regional issues.

  • Erfolgreicher Auftakt der Initiative „Deutsch verbindet“ in Vilnius

    Heute fiel am Antanas-Vienuolis-Progymnasium in Vilnius (Litauen) der Startschuss für die Initiative „Deutsch verbindet: Von der Schule in die Welt“. Das gemeinsame Projekt des Lehrstuhls für Deutsche Philologie der Universität Vilnius (VU) und des litauischen Landesbüros der Deutsch-Baltischen Zukunftsstiftung (DBJW) bringt spannende Seminare und Workshops zu aktuellen Themen in litauische Schulen. Ziel ist es, junge Menschen mit relevanten gesellschaftlichen und politischen Fragen vertraut zu machen und den interkulturellen Austausch zu fördern. Ein Projekt für Schulen in ganz Litauen Die Initiative lädt Schulen in Litauen ein, sich für Workshops zu den Themen Sicherheit und Verteidigung, Politik und Wirtschaft, Demokratie und Menschenrechte anzumelden. Das VU- und DBJW-Team organisiert diese Veranstaltungen mit hochkarätigen Referent*innen und bringt die Diskussion direkt in die Klassenzimmer. Vorträge der Referenten und Inhalte der Veranstaltung Zum Auftakt der Initiative stellten Daumantas Katinas (VU, DBJW) und Maj. Alminas Sinevičius (Litauische Streitkräfte) ihre Themen vor und gaben den Teilnehmenden wertvolle Einblicke in verschiedene Bereiche. Dr. Daumantas Katinas sprach über das Germanistikstudium an der Universität Vilnius und erläuterte die Vorteile eines Studiums der deutschen Sprache, Literatur und Kultur, von Grundlagenkursen bis hin zu vertiefenden Spezialisierungen. Er stellte internationale Austauschprogramme vor, darunter die Möglichkeit, ein Semester in Deutschland zu studieren, sowie Kooperationen mit deutschen Unternehmen, die Studierenden Praktika und Stipendien bieten. Zusätzlich gab er einen Überblick über die Arbeit der Deutsch-Baltischen Zukunftsstiftung und deren Initiativen, darunter Konferenzen, Seminare und Jugendprojekte in Litauen, Lettland, Estland und Deutschland. Maj. Alminas Sinevičius ging auf die sicherheitspolitische Zusammenarbeit zwischen Litauen und Deutschland ein. Er erklärte die Beteiligung Deutschlands an internationalen Militäreinsätzen und Übungen, die gemeinsame Planung von Sicherheitsstrategien im Baltikum sowie die Bedeutung der NATO-Missionen in der Region. Darüber hinaus stellte er konkrete Beispiele für die Zusammenarbeit vor, wie etwa die Entsendung deutscher Truppen nach Litauen und die gemeinsame Ausbildung litauischer und deutscher Soldaten. Die Veranstaltung umfasste neben den Vorträgen eine angeregte Fragerunde, eine Diskussion mit den Schüler*innen und eine gemeinsame Fotoaktion. Ein gelungener Auftakt mit Zukunftsperspektiven Die Organisatoren danken Frau Beata Nikrevič, Deutschlehrerin am Antanas-Vienuolis-Progymnasium, für ihre Unterstützung und freuen sich auf kommende Veranstaltungen in weiteren Schulen Litauens. Weitere Informationen zur Initiative  „Deutsch verbindet: Von der Schule in die Welt“ und zur Anmeldung sind hier verfügbar. Maj. Alminas Sinevičius

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